28.11.2009
In den vergangenen Jahren gab es besonders in den beiden schleswig-holsteinischen Atomkraftwerken regelmäßig Störfälle. Kein Grund zur Beunruhigung? Die deutsche Atomaufsichtsbehörde lobt bei jeder sich bietenden Gelegenheit die hohen Sicherheitsstandards der deutschen Meiler. In Schweden scheint man das etwas anders zu sehen. Der Vattenfall-Chef Josefsson muß seinen Hut nehmen, weil er für die Pannenmeiler Brunsbüttel und Krümmel vertraglich eine unbegrenzte Haftung bei Unfällen vereinbar hatte. Diese Entscheidung des Konzernchefs lehnt die schwedische Regierung, als einziger Eigner des Energiekonzerns, jedoch konsequent ab. „Es sein nicht akzeptabel, daß Josefsson diese Erklärung unterzeichnet hat“, so der schwedische Wirtschaftsminister Maud Olofsson. Offensichtlich haben die Schweden kein Vertrauen mehr in die bundesdeutschen Atommeiler und schließen nicht aus, dass Schäden entstehen könnten, welche die Haftungshöchstgrenze von 2,5 Milliarden Euro überschreiten. Daß die schwedische Staatsführung nur wenige Tage später zurück rudert und nun doch die ...
...weiter08.10.2009
Tierschutzverbände haben bestürzt auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht zum Schächten reagiert. Ein muslimischer Fleischer, der nach islamischem Ritus schlachtet, hatte in einem am Freitag veröffentlichten Urteil einen Sieg davongetragen und damit die Debatte um das Schächten angeheizt. Hintergrund ist ein jahrzehntelanger Rechtsstreit um die Frage, wie weit geltendes deutsches Recht zugunsten der islamischen Religionsfreiheit eingeschränkt werden darf. Bereits seit 1994 klagt der hessische Fleischer Rüstem Altinküpe auf sein Recht, gemäß dem muslimischen Glauben Tiere schlachten zu dürfen. 2002 kam es zu einer spektakulären Grundsatzentscheidung, in der das Verfassungsgericht die rituelle Tötung als elementaren Teil der Glaubensfreiheit betrachtete. Allerdings erhielt Altinküpe auch nach diesem Grundsatzurteil Schächtgenehmigungen nur unter hohen Auflagen. Schächten ohne Aufsicht So wurde beispielsweise unter anderem aus baurechtlichen Gründen die Begrenzung der Schlachttiere auf wenige Tiere pro Woche verlangt. Auch mußte bisher ein Tierarzt bei der Schächtung ...
...weiter07.09.2009
Ansteigende Produktions- und Energiekosten, sowie Preisverfall als Ursache - weniger landwirtschaftliche Fläche in Rheinland-Pfalz – Beck für „grüne“ Gentechnik !!! Eine dramatische Entwicklung ist in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft zu verzeichnen:Aufgrund der enorm wachsenden Betriebskosten und der stark abfallenden Preise für Fleisch, Milch, Getreide und Gemüse mußten im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz ca. 800(!) landwirtschaftliche Betriebe aufgeben! Eine fatale Situation, wird die Wirtschaft im Land doch auch maßgeblich durch die Agrarwirtschaft neben dem Weinbau geprägt. Erschwerend hinzu kommt der Rückgang der landwirtschaftlich genutzten Fläche durch ausufernde, unsachgemäße Planung von Siedlungs- und Gewerbegebieten. Für die rund 80.000 Beschäftigten in der Landwirtschaft eine drastischer Grund zur Sorge um ihre Arbeitsplätze, denn die Zukunft der 24.000 landwirtschaftlichen Betriebe steht auf wackeligem Sockel. Diese folgenschwere Lage haben die Bauern der „sachgerechten“ EU-Agrarpolitik und Becks Umtrieben zu verdanken. Doch anstatt ...
...weiter07.08.2009
Die Diskussion um zu niedrige Milchpreise wird nicht erst seit diesem Jahr geführt, sondern kam in den letzten Jahren immer wieder auf – vor allem dann, wenn die Milchpreise dank Weltmarkteinfluß im Keller waren. Doch so drastisch wie momentan schien die Lage lange nicht mehr gewesen zu sein: Unzählige Landwirte stehen auch in Thüringen vor dem Aus. Die etablierte Politik schaut wie gewohnt tatenlos zu. Landwirtschaft muß statt dessen einem besonderen Schutz unterliegen, da sie, anders als in der Industrie, nicht kurzfristig auf schwankende Preise reagieren kann und Tiere keine normalen Produktionsfaktoren sind, die man bspw. in Kurzarbeit schicken kann. Milchproduktion ist hierzulande mit Preisen von 20 Cent je Liter nicht kostendeckend möglich. Die NPD unterstützt die Forderung vieler Milchviehhalter nach einem garantierten Milchpreis von 40 Cent. Ursache für den starken Preisverfall ist unter anderem der geringe Weltmarktpreis der Milch, welche von diesem preislich trotz EU-Quotenregelung beeinflußt wird. Eine Ausweitung der Milchquote, welche vor wenigen Tagen wiederholt ins Gespräch gebracht wurde, ist absurd, ...
...weiter