Aktualisierung: 19.05.2012
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Soziales

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16.12.2009

Bildung für alle! (?)

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Schlafsäcke, Isomatten, ausge­fallene Vorlesungen, Transparente und müde Augen. Ein trauriges Szenario, das sich momentan an unserer Regensburger Universität abspielt. Da meint man, es gäbe tatsächlich noch eine Gruppe von Menschen, die der sich im Land ausbreitenden, medial unter­stützten Politik­verdros­senheit entge­genstellen. Doch auch jene müssen dieser Tage erkennen, dass es mit dem allseits beliebten Spruch “Wir sind das Volk!” ein wenig weiter hergeholt scheint. Leider stehen den allseits nachvoll­zieh­baren Forderungen wieder jene System­parteien gegenüber, die seit über 60 Jahren beweisen, wie ernst sie es mit den Bedürf­nissen ihrer Bürger meinen. So stehen bezahlbare Bildung (damit Abschaffung der Studien­gebühren), Refor­mierung des Bachelor/Master Systems, Sanierung der Univer­sitäten, Refor­mierung des menschenun­würdigen Schul­systems und die Behebung vieler anderer Missstände einer geifernden, rumschwad­ronierenden und globalisierungs­geilen Kapitalis­muskeule gegenüber. Eine Mauer, auf dessen Kompromiss­bereit­schaft der gutbür­gerliche Student hofft bauen zu können. Der ...

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14.12.2009

Jetzt Ansprüche geltend machen!

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Manchmal kommt es auch in der BRD noch zu wahren Wundern. Das Bundes­verfassungs­gericht hat in mündlicher Verhandlung festge­stellt, daß die Regelsätze von HartzIV verfas­sungs­widrig seien. Es besteht somit die Chance, daß unzählige Deutsche rückwirkend Rechte wirksam machen können, wenn sie jetzt aktiv werden. Es besteht die Möglichkeit, daß jahrelang zu wenig ausgezahlt worden ist. Auch wenn die Medien suggerieren wollen, daß es sich hierbei nur um die Regelsätze für Kinder handele, dem ist mitnichten so! Nicht nur die Regelsätze von Kindern, auch die Erwachsener werden überprüft. Davon könnten auch Bezieher von Sozialhilfe sowie von Grund­sicherung im Alter und Erwer­bsun­fähige profitieren. Es ist davon auszugehen, daß es für die Vergan­genheit rückwirkend Korrekturen für alle Leistungs­bezieher/- innen gibt. Sie müssten jetzt tätig werden. Personen, die schon 2005 im Leistungs­bezug waren, sollten bis zum 31.12.2009 den Überprüfungs­antrag einreichen, da dieser auf den 01.01.2005 zurück wirkt. Wird der Antrag im Januar 2010 gestellt, wirkt ...

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14.12.2009

Es heißt wieder tiefer in die Tasche zu greifen!

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Die Kranken­versicherungen werden im nächsten Jahr wieder ihre Beiträge anziehen. Entgegen den Prophezeiungen der letzten Bundes­regierung, der Gesun­dheits­fonds würde die Verteilungs­probleme und Gerech­tigkeits­defizite lösen, kommen die Kassen nun mit dem ihnen zugewiesenen Geld nicht klar. Die Zusatz­beiträge, deren Notwen­digwerden noch vor einigen Monaten für unrealis­tisch erachtet wurde, drohen nun flächen­deckend und kassenüber­greifend auf die Versic­herten zuzukommen. Es hat sich ein Loch für das kommende Jahr von vier Milliarden Euro aufgetan, hat aktuell der Schät­zerkreis der gesetz­lichen Kranken­versicherungen errechnet. Für das laufende Jahr ergibt sich eine Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben von 500 Millionen Euro. Auch angesichts dieser weit reichenden Problematik und katast­rophale Zustände ankün­digenden Situation erweist sich die Bundes­regierung bzw. der Bundes­gesundheits­minister Philipp Rösler als nicht sehr kompetent und problem­lösungs­fähig. Noch vor einigen Tagen fabulierte der Vietnam-Abkömmling davon, daß es ein derartiges Loch in den Finanzen der Kranken­kassen nicht gebe. ...

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22.11.2009

Renten werden drastisch sinken

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Ein »Standard-Rentner« könnte künftig bis zu acht Prozent weniger Rente bekommen, als bisher prognos­tiziert. Die Wirtschafts­krise könnte die zu erwartende gesetzliche Rente von Millionen Arbeit­nehmern drücken. Dies hat das Mannheimer Forschungs­institut Ökonomie und Demograp­hischer Wandel (MEA) errechnet. Zugrunde gelegt wurde der Bezieher einer Standard­rente (»Eckrentner«). Pikant dabei: Den sogenannten »Eckrentner« gibt es nur noch in der Theorie. Für die Berechnung seiner Rente wird nämlich eine fiktive Person heran­gezogen, die das 65. Lebensjahr vollendet und 45 Jahre lang in die gesetzliche Renten­versicherung eingezahlt hat. Der Verdienst entsprach dabei jeweils dem Durch­schnitt­sein­kommen (Bezugsgröße im Jahre 2009: 30.240 Euro Jahresein­kommen). So ist der »Eckrentner« nur ein theoretisches Phantom, das immer dann herhalten muss, wenn die Renten schön­gerechnet werden. Geht man einmal davon aus, dass es immer weniger Menschen geben wird, die 45 Jahre lang in die Renten­versicherung einzahlen und dabei ein Durch­schnitt­sein­kommen verdienen, dürften die prognos­tizierten ...

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17.11.2009

Mainzer Verschuldung nimmt immer weiter zu – Zustand des Haushalt­setats eklatant

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Gesamtlast Ende 2010 in Höhe von 707 Millionen Euro erwartet – finanzielle Einsparungen in Bildungs- und Kulturp­rojekten – Etat gerechter verteilen und Steuer­gelder ange­messener verwenden Der Mainzer Haushalt­setat darf dank sinkender Gewerbe- und Einkom­mensteuerein­nahmen mit einem anwach­senden Minus rechnen. Laut einem AZ-Artikel vom 05.Novemer rechnet der Mainzer Finanz­dezernent Merkator mit einer Neuver­schuldung von 90 Millionen Euro für das Jahr 2009 und mit rund 100 Millionen Euro für 2010, die Gesamt­verschuldung beziffert sich Ende 2010 auf ca. 707 Millionen Euro. Angesichts der gravierenden Folgen der Wohnbaukrise (300 Millionen Euro Bürgschaft) und der unklaren Situation rund um das geplante Kohlek­raftwerk (ca. 450 Millionen Euro mögliche Stornierungs­kosten) fließt also weiteres Öl in den Haushaltsbrand. Doch der Teufelskreis dreht sich weiter – anstatt das finanzielle Defizit der Stadt aktiv und nachhaltig zu bekämpfen, setzt man lieber auf weitere Verschul­dungen: bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr darf und wird die Stadt Mainz neue Kredite aufnehmen und das bis 2012, also insgesamt rund 60 Millionen Euro ...

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