23.11.2011
Die rot-grüne Koalition in Rheinland-Pfalz spricht sich auf der ersten gemeinsamen Fraktionssitzung für ein neues NPD-Verbotsverfahren aus. SPD-Fraktionschef Hendrik Hering nannte es nicht hinnehmbar, dass die Verbreitung "menschenverachtender Parolen" durch die NPD mit Steuergeldern finanziert werde. Der grüne Politiker Daniel Köbler sagte, es gebe nach Auskunft von Innenminister Roger Lewentz (SPD) in Rheinland-Pfalz keine V-Männer in Führungspositionen der NPD. Das Land habe seine Hausaufgaben damit erledigt, andere Bundesländer müssten nun nachziehen. Köbler äußerte weiter: Das Verfahren dürfe auf keinen Fall noch einmal scheitern. Er schloss aber nicht aus, dass unterhalb der Führungsebene (Landesverband) weiterhin V-Männer aktiv bleiben könnten. Ebenso wie Hering sprach er sich dafür aus, mehr auf polizeiliche verdeckte Ermittler zu setzen. Hering ergänzte, von zehn angeworbenen V-Leuten besorge letztlich wohl nur einer interessante Informationen. Der NPD-Parteivorsitzende Holger Apfel hat die erneut ins Spiel gebrachte Forderung nach einem ...
23.11.2011
Als ob der deutsche Steuerzahler in den letzten Monaten nicht oft genug für das Lieblingsprojekt der etablierten Parteien, den Euro, geblutet hätte, soll schon bald ein weiterer, tiefer Griff in die Taschen vor allem der deutschen Steuerzahler erfolgen. Ginge es nach der EU-Kommission, den immer zahlreicher sich meldenden Pleitestaaten und weiten Teilen der bundesdeutschen Polit-Schickeria sollen Eurobonds bald Wirklichkeit werden. Müssen wir Deutschen schon jetzt mit unvorstellbar hohen Milliardensummen die EU-Transferunion am Leben halten, läuft es künftig mit der Einführung von Eurobonds auf eine Gemeinschaftshaftung hinaus. Die nationalstaatlichen Anleihen sollen abgeschafft, gesamteuropäische Anleihen namens Eurobonds auf den Finanzmarkt geworfen werden. Dies hat nichts anderes zur Folge, als daß sich Pleitestaaten wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und weitere Sorgenkinder auf unsere Kosten zinsgünstigere Kredite auf dem Geldmarkt beschaffen können. Die BRD könnte sich hingegen aufgrund der Instabilität der anderen EU-Staaten nur noch überteuert neues Geld beschaffen, was das deutsche ...
19.11.2011
Um die 250 Teilnehmer aus verschiedenen nationalen Kreisen haben sich in Remagen zum alljährlichen Rheinweisenlagergedenkmarsch versammelt. Störungsfrei konnte der Protestzug an der Gedenk-Kapelle "zur schwarzen Madonna" an den Rheinwiesen ziehen. Auf dieser und einer weiteren Kundgebung sprachen: Der Zeitzeuge Kathe, D. Armstroff, R. Tegethoff, S. Lobeck ein Vertreter aus Dortmund und der Rhein-Neckar Region sowie S. Skoda. Die anreisenden Aktivisten aus Dortmund trafen am Remagener Bahnhof auf etwa 150 linke Ultras vom Mainz 05. Dabei kam es zu Rangeleien und Steinwürfen. (Rheinzeitung) Rund 50 - 100 Gegendemonstranten haben sich am Vormittag in Remagen mit einem ökumenischen Gottesdienst gegen den Gedenkmarsch in Remagen "zur Wehr" gesetzt. Nach Angaben von Innenminister Roger Lewentz (SPD) begleiten 650 Einsatzkräfte den Aufmarsch der nationalen Opposition. Für Morgen ist noch eine weitere Kundgebung am "Feld des Jammes" in Bretzenheim bei Bad Kreuznach vom NPD Landesverband RLP geplant.. Auch dort will die Polizei mit hunderten Beamten vor Ort sein, erklärte Lewentz. Kirchen und ...
19.11.2011
Hungerchor von Bad KreuznachDer bohrende Hunger der Kriegsgefangenen spiegelt sich in einer von Bewohnern und Insassen überlieferten und in mehreren Büchern aufgezeichneten Begebenheit wider. In einer kalten März Nacht im Lager Bad Kreuznach, wird aus dem Rufen eines Einzelnen der Chor eines ganzen Lagers. Aus tausenden, geschwächten Kehlen dringt der Ruf „Hunger“, so gewaltig, dass dies noch in den benachbarten Dörfern zu hören ist. Hungerchor Der Versuch diesen „Chor“ darzustellen kann sicher nur unzureichend das wiedergeben, was sich den Überlebenden und den Bewohnern in der Nähe des Lagers Bad Kreuznach tief ins Gedächnis gebrannt hat. (Die Hintergründe sind nachzulesen u.a. in „Tränen, Tod und Tausend Qualen“ von Rolf Spenner, ISBN-3-924824-22-3) Quelle: http://www.rheinwiesenlager.info ...
18.11.2011
Im Zuge der derzeit laufenden Aktionswoche zur Rheinwiesenlagerkampagne, welche am kommenden Samstag mit dem Trauermarsch durch Remagen ihren Höhepunkt finden wird, befestigten Aktivisten in der Nacht vom 16. auf den 17.November zwei Transparente an Autobahnbrücken in der Vorderpfalz. Die Transparente beschäftigten sich thematisch mit den Alliierten Kriegsverbrechen, welche in den Rheinwiesenlagern an den deutschen Gefangenen verübt wurden. Außerdem meldete die Polizei ein Transparent an der Umgeheungstraße bei Haßloch, welches in der nacht vom 16. auf den 17. November von Unbekannten angebracht worden sein muß. In den frühen Abendstunden des 17.Novembers wurde ein weiteres Transparent in der Ludwigshafener Innenstadt gesichtet, welches nochmals explizit auf den Marsch am 19.11. in Remagen verwies. Des weiteren wurden nach Aktivistenangaben weit über 500 Aufkleber in den Gemeinden Neuhofen und Limburgerhof verklebt, welche sich thematisch ebenfalls mit der laufenden Kampagne beschäftigten. Die Aktionsgruppe zur Rheinwiesenlagerkampagne aus der Vorderpfalz wertet die diesjährigen Aktionen schon jetzt als ...